Immobilie winterfest machen: die Checkliste für Herbst

Die meisten Winterschäden an Gebäuden sind vermeidbar. Ein Rundgang im Oktober mit dieser Liste kostet eine Stunde und erspart im Zweifel vierstellige Reparaturen.
Wasser: der teuerste Schaden
Außenwasserhähne abstellen und die Leitungen entleeren. Gefrierendes Wasser sprengt Rohre und Armaturen, und der Schaden zeigt sich oft erst im Frühjahr, wenn es taut.
Gartenschläuche abnehmen, entleeren und frostfrei lagern. Regentonnen leeren oder kippen.
In unbeheizten Räumen und Kellern prüfen, ob Leitungen ausreichend gedämmt sind.
Dach, Rinnen und Bäume
Dachrinnen und Fallrohre von Laub befreien. Verstopfte Rinnen laufen über, das Wasser gefriert an der Fassade und kann in die Konstruktion eindringen.
Lose Dachziegel und Abdeckungen kontrollieren, bevor der erste Sturm kommt.
Bäume auf Totholz und lose Äste prüfen. Bei größeren Bäumen und Arbeiten in der Höhe gehört das in die Hand eines Fachbetriebs, hier geht es nur um die Sichtkontrolle.
Sicherheit und Winterdienst
Außenbeleuchtung und Treppenhausbeleuchtung prüfen, defekte Leuchtmittel jetzt tauschen. In der dunklen Jahreszeit ist das ein echter Sicherheitsfaktor.
Handläufe und Geländer auf festen Sitz kontrollieren.
Streugut rechtzeitig besorgen oder den Winterdienst vertraglich regeln. Beides erst zu erledigen, wenn der erste Schnee liegt, geht regelmäßig schief.
Gartenmöbel, Pumpen und Bewässerungstechnik einlagern.
Das Wichtigste in Kürze
- Außenwasser abstellen und Leitungen entleeren
- Dachrinnen vor dem Frost von Laub befreien
- Beleuchtung und Handläufe vor der dunklen Zeit prüfen
- Winterdienst und Streugut vorher regeln, nicht beim ersten Schnee
Häufige Fragen
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