Rasen düngen: der einfache Plan fürs Jahr

Düngen klingt nach Wissenschaft, ist aber im Hausgarten sehr überschaubar. Zwei Termine im Jahr decken den Bedarf eines normalen Rasens vollständig ab.
Zwei Termine reichen
Der erste Termin liegt im Frühjahr, etwa Mitte April, wenn der Rasen sichtbar zu wachsen beginnt. Hier passt ein stickstoffbetonter Langzeitdünger, der über Wochen Wachstum und Farbe liefert.
Der zweite Termin ist im Spätsommer, August bis Anfang September. Jetzt ist ein kaliumbetonter Herbstdünger richtig. Kalium stärkt die Zellwände und macht den Rasen winterhart und weniger anfällig für Pilzkrankheiten.
Wer einen stark beanspruchten Rasen hat, kann im Juni eine dritte, leichte Gabe ergänzen. Für die meisten Hausgärten sind zwei Termine genug.
So vermeiden Sie Verbrennungen
Der klassische Fehler ist Dünger auf nassem Rasen oder bei praller Sonne. Die Körner bleiben an den feuchten Halmen kleben und verätzen sie, es entstehen gelbe Streifen genau im Ausbringmuster.
Richtig ist: auf trockene Halme ausbringen, gleichmäßig verteilen (am besten mit einem Streuwagen), danach gründlich wässern. Ein bedeckter Tag mit angekündigtem Regen ist ideal.
Weniger ist mehr: Die Herstellerangabe ist eine Obergrenze, keine Empfehlung zum Aufrunden.
Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Termine: April und August bis September
- Frühjahr stickstoffbetont, Herbst kaliumbetont
- Nie auf nasse Halme oder bei praller Sonne düngen
- Nach dem Düngen wässern, sonst drohen Verbrennungen
Häufige Fragen
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